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EggoMusic

zuletzt bearbeitet:
28.05.2017

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Moritz Eggert

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der heckser

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vita
Portrait
Zu den Pressefotos
1965
Am 25. November in Heidelberg geboren.

1973
Erster Klavierunterricht.

1975-85
Studium am Dr. Hoch's Konservatorium, Frankfurt am Main (Klavierunterricht bei Wolfgang Wagenhäuser, Kompositionsunterricht bei Claus Kühnl).

seit 1976
Regelmäßiges Konzertieren als Pianist - solistisch und in Ensembles.

1980-82
Erste Kompositionen, u.a. auch für Film und Theater, Auftritte als Jazz- und Rockmusiker.

1984
Abitur, erste Aufführungen "ernster" Werke.

1985-86
Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Künste, Frankfurt am Main (Klavierunterricht bei Leonard Hokanson, Besuch von Kompositionskolloquien bei Hans-Ulrich Engelmann).

1986
Studium an der Hochschule für Musik, München (Komposition bei Wilhelm Killmayer).

1988
Aufführung des ersten Musiktheaterwerkes "Das Mahl des Herrn Orlong".

1990
Kompositionsdiplom "mit Auszeichnung".
Besuch der Meisterklasse (bei Wilhelm Killmayer).
Fortsetzung des Klavierstudiums an der Frankfurter Musikhochschule bei Raymund Havenith

1991
Gründung und künstlerische Leitung des A*DEvantgarde Festivals für neue Musik junger Komponisten (zusammen mit Sandeep Bhagwati).

1992
Meisterklassendiplom. Postgraduiertenstudium an der Guildhall School for Music and Drama, London (Komposition bei Robert Saxton).

1993
Auftritte als Solist mit den Münchner Philharmonikern.
Studium in Tanglewood, USA (mit Oliver Knussen und Alexander Goehr).

1999
UA des Orchesterballetts Percussiv/ Ein Besuch im Bergwerk an der Oper Nürnberg/ UA des Musiktheaters The Trap, "Laterna Magika", Prag

1994-95
Halbjähriger Parisaufenthalt in der Cit Internationale des Arts

1995
Gast im Deutschen Studienzentrum, Venedig.

1996
Einjähriger Aufenthalt in der Villa Massimo, Rom.

1997
Uraufführung der Grossen Oper "Helle Nächte" bei der Münchner Biennale, Koproduktion mit dem Bayerischen Staatstheater.

1998
Uraufführung der Oper "Wir sind daheim" in Mannheim und Luxemburg, Uraufführung des Musiktheaters "Gegenwart - ich brauche Gegenwart" in Darmstadt.

2000
UA Neue Dichter Lieben/Croatoan I-III Expo 2000 Hannover, UA
Goldberg spielt, Klavierkonzert, Fredener Musiktage, Heirat mit Andrea Heuser, Autorin


2001
Amerika-Tournee; Weltweites Internetprojekt "Variations IV.01" , Initiierung von "Neue Dichter Lieben - Münchener Edition" (20 Uraufführungen)

2002
Mexiko-Tournee, Uraufführung "Dr. Popels fiese Falle" , Oper für Kinder, Oper Frankfurt

2003
UA "Processional" für 3 Blaskapellen, Jazz Big Band und Bläserensemble, Styriarte, Graz; UA "The last days of V.I.R.U.S." , Oper, Adevantgarde-Festival; Afrika-Tournee (Ghana, Togo)

2004
UA "Die Schnecke" , Grosse Oper, Nationaltheater Mannheim (Regie und Libretto: Hans Neuenfels); Composer in Residence am Nationaltheater Mannheim

2005
UA Die Tiefe des Raumes, Fußballoratorium, Bochum; UA primus, Kontrabasskonzert, Berlin; "featured composer" bei music 05, Cincinnati, USA; Japantournee mit dem Jungen Klangforum Mitte Europas

2006
UA Musik zur Eröffnungszeremonie der FIFA WM 2006 (weltweite Live-Übertragungen im Rahmen der Berichterstattungen); UA Vom zarten Pol Eröffnungskonzert der Salzburger Festspiele; UA Helle Nächte (neue Version) Theater Hagen

2007
Geburt des Sohnes (Milo Benjamin Eggert), Neuinszenierungen der Opern Die Schnecke, Dr. Popels fiese Falle und Go versus Komet (Kommander Kobayashi) in Luzern, Hamburg und Saarbrücken; UA einer theatralischen Fassung von wide unclasp in Luzern; featured guest composer bei Montral Nouvelles Musiques (Kanada), Europäische Ensemble-Akademie tourt durch ganz Europa mit Anna Who Was Mad; UA Orchesterstück Number Nine VI: A Bigger Splash im Concertgebouw Amsterdam; kontroverse Premiere der Oper Freax in der Oper Bonn; Gastkomponist beim Deutschen Kulturjahr in Minsk, Weißrussland

2008
UA des Fußballetts als Eröffnungsstück des Wiener Opernballs; Composer in Residence bei den Bochumer Symphonikern, Composer in Residence bei Les Museiques in Basel, Uraufführung der Missa zur 850-Jahrfeier der Stadt München; Neuinszenierung von Das Behr-Khyrsh-Projekt in Bochum

2009
UA Industrial (Schlagzeugkonzert) mit dem SWR-Orchester Stuttgart (Järvi/Sadlo); Kreation von Open-Air-Veranstaltungen für die Tiroler Festspiele und die Bregenzer Festspiele(Auf dem Wasser zu singen/ Processional); UA der Oper Linkerhand(Görlitz/Hoyerswerda); BJO/Bujazzo unternimmt Südafrika-Tournee mit Werk für Orchester und Jazz Big Band; UA Tetragrammaton mit dem Stuttgarter Kammerorchester/Michael Hofstetter; Mitwirkung als Juror und Komponist beim ersten internationalen Neue-Musik-Festival in Kuala Lumpur (Malaysia); Hollandtournee (Ciciliani: Dromomania)

2010
2010 UA Masse für Orchester (musica viva München), UA Bordellballade Weill-Fest Dessau/Theater Koblenz/Neuköllner Oper Berlin, Auftritt beim Bang on a Can-Marathon in New York, Breaking the Waves Open Air-Performance für das Sound Symposium Neufundland; UA De Avaritia (Prolog für Carmina Burana) für Hubschrauber und Chor/Ensemble Kulturwald-Festival; Auftritte in München, Rotterdam und Sao Paulo als Sänger und Schauspieler in der Amazonas-Oper tilt von Klaus Schedl

2011
Mein Traum ist länger als die Nacht, Mahler-Projekt mit Pop-Duo 2Raumwohnung und HR-Symphonieorchester mit Steven Sloane; Orchesteruraufführungen mit den Münchener Philharmonikern (Zubin Mehta), Bamberger Symphonikern (Jonathan Nott), Orchesterakademie des Mannheimer Nationaltheaters (Axel Kober) und dem SR-Symphonieorchester Saarbrücken/Kaiserslautern (Roland Böer)

2012
Geburt der Tochter (Siri Marie Eggert), Konzeption und Komposition von Faust eine Phantasmagorie mit Harald Schmidt, Steven Sloane und den Bochumer Symphonikern (Jahrhunderthalle Bochum); UA der 11. Oper All diese Tage, Theater Bremen; Einladungen nach Österreich (Wiener Konzertverein), Mexiko (Cervantino-Festival) und China (Chengdu, Autumn-Sound); Komponist für Hagen (2012-2013)

2013
Tragedy of a friendship (Musiktheater mit Jan Fabre und Stefan Hertmans, Premiere in Antwerpen, weitere Aufführungen in Gent, Paris, Amsterdam, Genf, Brügge, Lille, New York); Wagner versus Verdi, Open Air Komposition zur Eröffnung der Bayerischen Staatsopernfestspiele 2013, mit Fura dels Baus; Der Blick des Raben, Orchesterballett mit Tarek Assam, Theater Gießen; I wont find another you, Klavierkonzert, Schweiz; Konzertreisen nach Moldawien und Mexiko

2014
2014 Konzerte mit dem Ensemble Resonanz und dem Ensemble Variances in Frankreich und Deutschland (Double Portrait de Compositeurs: Thierry Pecou/Moritz Eggert, Radio France/NDR, UA 1,2,3; UA Waltzing 1914, szenisches Konzert mit Gebrüder Teichmann/Theresa Martini, Gorki-Theater Berlin; Nacht.Tick.All für Chorwerk Ruhr; UA Aura für Thorsten Johanns, clar./Bayerische Kammerphilharmonie; UA Ich akzeptiere die Nutzungsbedingungen zum 100-jährigen Jubiläum der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Three Souls (David Hughes Dance Company, Schottlandtournee); UA Teufels Küche, Kochoper für Kinder, Kampnagel Hamburg; Musikdozentur an der Musikhochschule Mainz (Vortrag); UA Leipzig Noir FZML Leipzig

2015
Howard Hanson Visiting Professor an der Eastman School of Music, Rochester, NY; Porträtkonzerte bei Ensemblia Moenchengladbach, Homburger Kammermusiktage und im Speicher am Kaufhauskanal Hamburg; Teufels Küche in Norwegen; UA Vom Himmel und der ganzen Welt beim Deutschen Kirchentag Stuttgart; UA von PG Dada mit dem Ensemble notabu in Düsseldorf und Ghent; UA der erweiterten Fassung von Symphonie 3.0 für Auto-Orchester bei den Europäischen Festwochen Passau; Italienische and israelische Erstaufführungen von Puls (Lahav Shani/Zubin Mehta)

2016
2016 Zusammenarbeit mit Claus Peymann bei Handkes Die Unschuldigen, Wien; UA Les Temps Modernes, PCL, Lyon; UA Terra Nova (Oper) mit Fura dels Baus, Linz; UA Traviata Remixed mit Opera Front, Amsterdam; Debut in Donaueschingen als Sänger in einer UA von Klaus Schedl; Louis-Spohr-Preis; UA man soll schwimmen, WGT Leipzig; Tamam Shud, Auftragskomposition für ARD-Wettbewerb, UA Muzak für Stimme und Orchester, BR-Symphonieorchester/musica viva



preise und auszeichnungen
Portrait
Zu den Pressefotos
1988
Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes

1989
Preisträger beim Internationalen Gaudeamus Wettbewerb für Interpreten zeitgenössischer Musik, Rotterdam.
Stipendiat der Mozart-Stiftung von 1838.

1991
Postgraduiertenstipendium für die Guildhall School for Music and Drama, London.

1992
Stipendium für Musik der Landeshauptstadt München.
Einladung ins Deutsche Studienzentrum, Venedig.

1993
Postgraduiertenstipendium der Hochschule für Musik, München.
Stipendium für Tanglewood als --"fellow in composition"--.
Mit "Seraphim" Finalist beim Internationalen Gaudeamus Wettbewerb für Komposition .
Villa Massimo-Stipendium ("prix de Rome").

1994
Einladung in die Cit Internationale des Arts, Paris.
Mit "Vexations" Finalist beim Internationalen Gaudeamus Wettbewerb für Komposition.
Mit "Seraphim" Finalist beim Internationalen Kompositionswettbewerb für Posaune

1995
Kompositionspreis der Salzburger Osterfestspiele (für "Hämmerklavier").
2. Preis beim Kompositionswettbewerb der Landeshauptstadt Stuttgart (für "Bad Attitude" und "Adagio").

1996
Schneider-Schott-Preis.
Besondere Auszeichnung für "Hämmerklavier VI" beim Klavierkompositionswettbewerb Ennio Porrino, Italien.
1. Preis "Ad Referendum", Kompositionswettbewerb der Societ de musique contemporaine du Quebec, Montreal (mit "Bad Attitude").
Auswahl für die "Edition Zeitgenössischer Musik" des Deutschen Musikrates.

1997
Siemens-Förderpreis für Komposition.
1. Preis beim Internationalen Ton de Leeuw-Wettbewerb für Kammermusik für "Bad Attitude".

1998
Bayerischer Staatsförderpreis

1999
2.Preis beim Alexander Zemlinsky Prize for Composition(für "Number Nine I-III"

2000
"Special Mention" beim Internationalen Kompositionswettbewerb "Val Tidone" (Italien) für "Croatoan II",
Preisträger beim 3. Internationalen "Citt di Udine" (Italien) Kompositionswettbewerb (mit "Croatoan I",
Ausgewählt für den "Cutting Edge" Regiepreis des Staatstheaters Darmstadt (mit "Auf der Suche nach dem KlaNNg")


2001
2001 3. Preis beim Concorso Internazionale die Composizione Chitarristica Paolo Barsacchi für "Vermilion Sands";
1.Preis 11o Concorso Europeo "Citt di Barletta" (für "Croatoan II");
Finalist bei ALEA III , Boston (September, mit "Croatoan III";
Ausgewählt für das "Music at the Anthology" Commissioning program, New York


2002
2. Preis Salvatore Martirano Award (University of Illinois, USA), für "Bad Attitude"
2. Preis International Competition Molinari-Quartett (Montral/Canada) für "Kleine Fluchten"
2. Preis Britten on the Bay-competition (USA), für "Skelter"


2003
Aufnahme in die Freie Akademie der Künste , Mannheim;
3. Preis Schweinfurter Kompositionswettbewerb (für "Behr-Khyrsh-Interludes");
Aufnahme als ordentliches Mitglied in die Bayerische Akademie der Schönen Künste ;
1.Preis bei der Left Coast Chamber Ensemble Composition Competition, San Francisco (für "pong");
3. Preis beim Georg-Muffat-Orgelkompositionswettbewerb , Salzburg (Österreich) mit "ostinato;
Förderpreis der Internationalen Bodenseekonferenz in der Sparte zeitgenössische Komposition ;
"Critics Choice" der Jazz-Zeitung, 2003/10 für "wide unclasp" (CD);
"wide unclasp" CD der Woche , Frankfurter Rundschau (17.12.2003);
Auswahl für die Initiative des VdM: "Neue Kammermusik für Musikschulen praxiserprobt" ("Luftküsse", "Schhhhh...");
Honorary Logos Award für die beste Konzertperformance des Jahres 2003 bei der Logos-Foundation , Belgien


2004
"wide unclasp" gelistet in der CD- Topliste des Jahres 2003 , NMZ (Neue Musik Zeitung); composer in residence am Nationaltheater Mannheim; "Pollicino" (Wergo CD der Kinderoper von Hans Werner Henze, Dirigent: Jobst Liebrecht, Solisten Maria Pflüger, vl., Moritz Eggert, pf.) gewinnt den ECHO-Klassik-Preis in der Kategorie "Beste CD mit Musik für Kinder"; "The One Minute Piece That Took Me Ages To Do And Which Is Really Impressive" ausgewählt für Vox Novus 60x60-project, New York; Vergabe des Prädikats "Praxiserprobt - empfohlen vom Verband Deutscher Musikschulen" an das Stück "Luftküsse"; Symphonikerpreis der Brandenburger Symphoniker für "Number Nine V";
Audience Prize beim Malaysian Philharmonic Orchestra International Composers Award, Kuala Lumpur (Malaysia) für "Number Nine IV: Scapa Flow"

2005
"puzzled (Film von Andreas Simon, Musik: Moritz Eggert) Finalist beim Münchener Kurzfilmwettbewerb Filmnach8;
Jurypreis für "puzzled" beim trigitalen Kurzfilmwettbewerb in Graz (Österreich)

2006
"Skelter" Finalist bei der Thailand International Competition for Saxophone ;
Die "Max-Reger-Gesangsvereinigung" gewinnt den 1. Preis beim Deutschen Männerchorwettbewerb mit dem Stück streaming ;
Hämmerklavier XIII ausgewählt für das "Münchener Klavierbuch" (Kompositionswettbewerb)

2007
Fast Forward "honorable mention" beim 206 Forecast Music 2006 international call for scores

2009
Ernennung zum Ordentlichen Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

2010
Münchener Abendzeitung: Stern der Woche für die Darstellung des "Walter Raleigh" in Klaus Schedls Oper "TILT" (Münchener Musiktheaterbiennale)

2013
Ehrenpreis der Gesellschaft zur Förderung der Bayerischen Opernfestspiele (für Wagner versus Verdi)

2015
Howard-Hanson-Visiting-Professor Eastman School of Music, Rochester, NY

2016
Louis-Spohr-Preis

2017
Louis-Spohr-Preis



kurzbiographie
Portrait
Zu den Pressefotos
Moritz Eggert
Komponist, Pianist, Performer, Dirigent, Autor
Kurzbiographie

Moritz Eggert (*1965, Heidelberg) gilt als einer der vielseitigsten und abenteuerlustigsten Stimmen der zeitgenössischen Musik.

In Heidelberg geboren, in Heidelberg, Mannheim und Frankfurt am Main aufgewachsen begann er noch zu Schulzeiten als Keyboarder in verschiedenen Rock- und Jazz-Ensembles dann folgten akademische Studien, zuerst als Pianist, dann als Komponist. Diese Studien führten ihn später nach London und München (wo er heute mit seiner Frau, der Schriftstellerin Andrea Heuser, und seinen zwei Kindern wohnt).

Von Anfang an arbeitete er in allen musikalischen Genres – Sein Werkverzeichnis von inzwischen mehr als 250 Stücken enthält nicht nur 13 abendfüllende Opern, sondern auch mehrere Ballette und Arbeiten für Tanz-und Musiktheater, Orchestermusik, Kammer- und Ensemblemusik, Vokal-und Chormusik (mit einem starken Fokus auf Lied), Kirchenmusik, experimentelle und elektronische Musik, Instrumentalkonzerte, Musik für Kinder und Jugendliche, Film- und Radiomusik, sowie Hörspiele und Open-Air-Aufführungen. Er ist ein erfahrener und vielgefragter Pianist von sowohl klassischer als auch moderner Musik und hat zahlreiche Uraufführungen eigener und anderer Werke im In-und Ausland gespielt. In den letzten Jahren arbeitet er auch verstärkt als Dirigent, Schauspieler und Sänger, mit Auftritten in Opern und Theaterproduktionen.

Zusammen mit Sandeep Bhagwati gründete er noch während seiner Studienzeit das “ADEvantgarde-Festival” für junge Komponisten in München, das heute noch besteht. Er ist aktiv in der Kulturpolitik gegen den voranschreitenden Kulturabbau in Deutschland tätig und war 3 Jahre lang im Vorstand des Deutschen Komponistenverbandes. Neben seinen vielen Artikeln für nationale und internationale Print- und Onlinemedien schreibt er regelmäßig für den von ihm begründeten „Bad Blog of Musick“, den meistgelesenen Blog für zeitgenössische Musik in Deutschland, für den er viel diskutierte satirische und provokante Artikel zu einem weiten Themenfeld über heutige Kultur und Kulturpolitik verfasst. Er gilt als Verfechter eines notwendigen Wandels in der Neuen Musik und hat oft ihre Elfenbeinturmattitüde und Weltferne kritisiert. Dies macht ihn auch zu einem leidenschaftlichen Unterstützer der jüngeren Komponistengeneration, der er sich auch als Professor für Komposition an der Münchener Hochschule für Musik und Theater annimmt (seit 2010).

Moritz Eggerts Musik wird weltweit aufgeführt, besonders bekannt ist u.a. sein Zyklus für Klavier Solo “Hämmerklavier”, der zu den meist gespielten Klavierwerken der Gegenwart gehört.
Oft war seine Musik auch im Fokus der Medien: Er schrieb ein “Fußballoratorium” sowie die Musik für die Eröffnungszeremonie der FIFA-WM 2006 in Deutschland, die von über einer Milliarde Menschen verfolgt wurde. Die deutsche Boulevardpresse beschimpfte ihn für seine Oper „Die Schnecke“ als „Pornokomponisten“ und seine Oper „Freax“ erzeugte einen Skandal um die Inszenierung. Eine exzentrische Kollage aller Mozartopern erregte die Gemüter bei den Salzburger Festspielen ebenso wie das „Fußballett“ vom konservativen Publikum als „Entweihung“ des Wiener Opernballs empfunden wurde (und das erste zeitgenössische Musikstück war, das je dort aufgeführt wurde). Mit seinen Arbeiten schreibt er stets gegen das öffentliche Image des „braven Klassikkomponisten“ an, mit genreübergreifenden Konzerten wie zum Beispiel mit dem Elektropopduo „2raumwohnung“ oder Harald Schmidt.

Aktuell arbeitet Moritz Eggert an einer neuen Version der „Beggar’s Opera“ (Balletto Civile,Mailand/ Neuköllner Oper, Berlin) und zwei weiteren neuen Opern für Berlin und Bonn.


Öffentliche Funktionen/Ämter/Ehrungen

- Ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (seit 2003)
- Generalsekretär des „Pro-Klassik e.V.“ (Gründungsmitglieder u.a. Wolfgang Rihm und Manfred Trojahn), Initiator der Initiative „Pro Klassik“ (2003-2007)
- Mitglied der Freien Akademie der Künste, Mannheim (seit 2002)
- Mitglied der Auswahljury (FESAM /Fonds Européen des Sociétés d’ Auteurs pour la Musique), 2002 - 2006
- Künstlerischer Leiter des Adevantgarde-Festivals, Leitung (oder Ko-Leitung) aller Festivals seit 1991 (zweijährliches Festival für Neue Musik junger Komponisten in München), Organisation und künstlerische Leitung jährlicher Konzerte
- Kurator der Konzertreihe „Neue Musik im Neuen Museum Nürnberg“ (seit 2001)
- Kurator der Konzertreihe „Bad Attitude“ , Neue Kammermusik mit Klavier, Stadttheater Gütersloh, 1999-2002
- Jurymitglied des „Deutschen Konservatoriumswettbewerbes“ 1998
- Jurymitglied des Conservatoires Lyon (Frankreich), Klavierdiplomprüfung 2003
- Jurymitglied „Weimarer Frühjahrstage für Neue Musik“ 2004
- Berater der „Arbeitsgruppe E-Musik“, Deutscher Komponisten Verband (seit 2004)
- Gutachterausschuss „Bayerischer Staatsförderpreis“ / Cité des Arts (seit 2004)
- Dozent bei den Kursen für Junge Komponisten in Weikersheim (2005)
- Vorstandsmitglied des Deutschen Komponistenverbandes (2004-2007)
- Kuratoriumsmitglied Paul und Käthe Kick-Schmidt-Stiftung (2004-2005)
- Kuratoriumsmitglied Paul Woitschach-Stiftung (2004-2007)
- Lehrbeauftragter Musikhochschule München (experimentelles Klavierspiel, 2005-2006)
- Jurymitglied Kompositionswettbewerb Mozartstiftung 1838 (Dezember 2006)
- Künstlerischer Beirat „Junges Klangforum Mitte Europas“ (seit 2006)
- Pate der Kulturhauptstadtbewerbung „Görlitz 2010“ (2003-2006)
- Vertretendes Mitglied des Werkausschusses (GEMA) (seit 2006)
- Jurymitglied „Brandenburger Biennale“ (2008)
- Bundesfachausschuss „Musikurheber“ (GEMA) (2008-)
- Juror ADEvantgarde-Opernwettbewerb „Brot und Spiele“ (2008)
- Jurysprecher und Mitglied Deutscher Musikautorenpreis der GEMA, 2009, 2010, 2013
- Sachverständiger Programmausschuss E-Musik, GEMA 2009-2012
- Mitglied des Beirats von „Ludwig van B.“: Netzwerk musikalische Jugendarbeit in Bonn (seit 2009)
- Jurymitglied “Malaysian and South-East-Asian Young Composers Competition” (Kuala Lumpur, 2009)
- Jurymitglied „Asian Young Composers Competition“, Malaysia, 2009
- Ordentliches Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur (2010)
- Professur für Komposition an der Musikhochschule München (ab Oktober 2010)
- Externer Berater für GMD-Besetzung Oper Heidelberg (2011)
- Berater „classical:next“ (2011-2015)
- Jurymitglied „Kompositionswettbewerb für Kinder und Jugendliche“ (2012-), Musikhochschule München
- Ehrenmitglied „ADEvantgarde e.V.“ (2013)
- Musikdozentur Hochschule für Musik Mainz (2014)
- Howard Hanson Guest Visiting Composer, Eastman School of Music, Rochester, New York (2015)
- Gründungsmitglied der “Erik Satie-Gesellschaft“ (2015)
- Jurymitglied „Günter-Bialas-Wettbewerb“, 2012, 2016
- Jurymitglied „Akademie Musiktheater Heute“ 2016
- Jurymitglied für Auswahl „Villa Massimo“, „Casa Baldi“, „Deutsches Studienzentrum Venedig“, „Cité des Arts Paris“ 2016-
- Jurymitglied „Tonali-Wettbewerb“, 2018






(31.05.2017)

   
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